Die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi (SKP) und den Pädagogischen Hochschulen Luzern (PHLU) und St. Gallen (PHSG) entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Baustein in der Weiterentwicklung der Kinderrechtsbildung.
Seit 2025 arbeitet das Kinderdorf Pestalozzi im Projekt child-rights.ch zusammen mit den Pädagogischen Hochschulen Luzern und St. Gallen.
Die Kooperation verbindet gezielt unterschiedliche Stärken: Während das Kinderdorf Pestalozzi seine langjährige Praxiserfahrung aus der direkten Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen einbringt, liefern die Pädagogischen Hochschulen den theoretischen Rahmen sowie die konzeptionelle Fundierung und die Expertise in der formalen Bildung.
Diese enge Verzahnung von formaler und non-formaler Bildung erweist sich als besonders gewinnbringend. Sie ermöglicht es, praxisnahe und zugleich wissenschaftlich fundierte Angebote zu entwickeln, die den Anforderungen des Bildungsalltags gerecht werden.
Einführungskurs Kinderrechte in Ausarbeitung
Ein wichtiger Meilenstein dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines Grundlagen- und Einführungskurses zum Thema Kinderrechte. Der Bedarf für ein solches Angebot wurde gemeinsam identifiziert: Lehrpersonen aller Zyklen benötigen niederschwellige, fundierte Einstiege in das Thema, die sich direkt im Unterricht umsetzen lassen.
Die Entwicklung dieses Kurses ist für das Jahr 2026 vorgesehen und basiert auf einem gemeinsam ausgearbeiteten didaktischen Konzept.
Der Kurs richtet sich an Lehrpersonen der Zyklen 1 bis 3 und soll als strukturierter Einstieg in die Kinderrechtsbildung dienen. Materialien für Zyklus 2 stehen bereits zur Verfügung, während die Angebote für Zyklus 1 und 3 im Verlauf des Jahres kontinuierlich ergänzt werden.
Das Kinderdorf Pestalozzi sieht in dieser Zusammenarbeit ein zukunftsweisendes Modell: Kinderrechtsbildung wird gemeinsam gedacht und weiterentwickelt – an der Schnittstelle von Praxis, Forschung und Ausbildung.